Gastbeitrag von Anja Nimmich
Die Nachfrage war in diesem Jahr so groß, dass die Stadt Geisa gleich zwei Termine für die Seniorenfahrt organisierte. Am 7. und spontan dann auch am 8. September 2026 ging es in das Freilichtmuseum Hohenfelden und in die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt.
Insgesamt über 120 Senioren nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Henkel sowie der Tourismusbeauftragten Alexandra Höbler die Geschichte, Kultur und Natur Thüringens zu entdecken.
Erster Programmpunkt an beiden Tagen war das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden. Bei fachkundigen Führungen erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in das frühere Leben und Arbeiten in Thüringen.
Historische Gebäude mit Wohnhäusern, Stallungen und Handwerksräumen mit originaler Innenausstattung ließen vergangene Zeiten lebendig werden. Gegründet wurde das heute größte Thüringer Freilichtmuseum 1979. Die rund 30 historischen Gebäude stammen aus vier Jahrhunderten.
Besonders interessiert zeigten sich die Senioren beim ältesten Gebäude aus dem Jahr 1604, welches mit Roggenstroh gedeckt ist.
Auch Thüringens älteste Bockwindmühle, eine Blumentopf-Töpferei, ein betriebsfähiges historisches Dorfbrauhaus und ein Gemeinde-Hirtenhaus sind im Museum zu finden.
Unter den Gebäuden ist auch ein in Empfertshausen abgebautes Haus. Bei der Besichtigung blieben auch genügend Zeit für Gespräche und den persönlichen Austausch untereinander.
Anschließend ging es weiter nach Erfurt. Im „Hofbräu am Dom“ erwartete die Reisegruppe ein gemeinsames Mittagessen, bevor mit dem Augustinerkloster ein weiterer historischer Höhepunkt auf dem Programm stand.
Bei einer Führung erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Geschichte des ehemaligen Klosters, in das Martin Luther 1505 eintrat und das heute vor allen Dingen als Unterkunft für Gäste aber auch als Veranstaltungsort dient.
Zum Abschluss konnten die Senioren die Erfurter Altstadt auf eigene Faust erkunden, durch die historischen Gassen bummeln, einkaufen oder bei Kaffee und Kuchen die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen.
„Unser Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die schöne Gemeinschaft“, betonte Bürgermeisterin Manuela Henkel. „Die beiden gelungenen Seniorenfahrten haben einmal mehr gezeigt: Gemeinsam unterwegs zu sein, Geschichte zu erleben und Zeit miteinander zu verbringen, hält nicht nur Erinnerungen lebendig, sondern stärkt auch die Gemeinschaft in unserer Stadt.“






